Leben. Wohnen. Vorsorgen.

Mit dem Pflegeportal gibt Ihnen die Pflegeberatung der Stadt Bielefeld wichtige Informationen und Antworten rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter.

Studie des Bundesfamilienministeriums zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf während der Corona-Pandemie –Online-Befragung für pflegende Angehörige bis zum 25. November 2020

Die Corona-Pandemie stellt Sie als pflegende Angehörige täglich vor besondere Herausforderungen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) möchte in einer Studie untersuchen, wie sich die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und das Belastungserleben von erwerbstätigen pflegenden Angehörigen während der COVID‐19‐Pandemie gestalten und ob die gesetzlichen Akuthilfen im Pflegezeitgesetz, im Familienpflegezeitgesetz und im SGB XI bekannt sind und genutzt werden.

Sind Sie berufstätig und pflegen eine angehörige Person in ihrer häuslichen Umgebung?

Dann würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie bis zum 25. November 2020 an der Online-Befragung teilnehmen. Die Angaben werden selbstverständlich anonym behandelt und tragen dazu bei, dass ein möglichst realistisches Bild der aktuellen Situation für pflegende Angehörige erstellt werden kann.

Die Befragung nimmt ca. 10 Minuten in Anspruch.

Über diesen Link können Sie an der Befragung teilnehmen: https://surveys.ramboll.com/LinkCollector?key=MCZWQ8TNS51P&b_1=3.0


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Telefonische Freizeitangebote

Mit den Ohren unterwegs

Über die Baumstarken Nachbarschaften werden wieder telefonische Freizeitangebote organisiert. Diese finden wöchentlich immer montags, mittwochs und freitags statt.

Zeit und Erholung für mich

Kurberatung für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige sind häufig starken physischen und psychischen Belastungen in ihrem Pflegealltag ausgesetzt. Erstaunlich ist dabei, dass viele pflegende Angehörige dabei nicht von ihrem Recht Gebrauch machen, eine Kur zu beantragen, um sich dort den nötigen Ausgleich zum stressigen Alltag zu verschaffen.


Dies wurde bereits 2018 zum Anlass genommen, das Projekt „Zeit und Erholung für mich – Kurberatung für pflegende Angehörige“ landesweit zu initiieren und mit rund 2 Millionen Euro für einen Zeitraum von 3 Jahren zu fördern.
Seitdem beraten flächendeckend 100 Kurberater*innen in 98 verschiedenen Standorten umfangreich zum Thema Kur als pflegende Angehörige. Die Inhalte der Kurberatung reichen von der Beantragung einer Kur bis hin zu der Sicherstellung der Pflege und Versorgung der pflegebedürftigen Person.


Primäres Ziel der Kurberatung ist es, pflegenden Angehörigen Entlastung und Aufarbeitung des belastenden Pflegealltags zu ermöglichen und das Recht auf einen Kuraufenthalt als pflegende Angehörige bekannter zu machen.

In Bielefeld stehen Ihnen 3 verschiedene Anlaufstellen zur Kurberatung zur Verfügung:

AWO Bezirk Ostwestfalen-Lippe e.V., Tel.: 0521 921 642 8

Gesundheitsservice AWO - zentrale Gesundheitsberatung, Tel.: 0521 921 641 8

Caritasverband Bielefeld e.V., Tel.: 0521 961 916 4

Foto: © PantherMedia / zaretskaya

Angebote der Verbraucherzentrale NRW

Schulungen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit

Die Themen Pflege und Vorsorge nehmen einen immer breiteren Raum für Betroffene ein. Von daher bietet die Verbraucherzentrale NRW Online-Seminare an. Gerne können Sie die folgenden Infos auch an Interessierte weiterleiten:


1. Der Weg zum Pflegegrad.
Hier geht es zur Anmeldung: https://www.edudip.com/de/webinar/der-weg-zum-pflegegrad/469116
2. Patientenverfügung - über Ihre Behandlung bestimmen Sie.
Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.edudip.com/de/webinar/patientenverfugung/471808
3. Vorsorgevollmacht.
Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.edudip.com/de/webinar/vorsorgevollmacht/471856
4. Betreuung und Betreuungsverfügung
Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.edudip.com/de/webinar/betreuung-und-betreuungsverfugung/471870

Foto: : © PantherMedia /megaflopp

Sonderregelung während Corona bleibt weiterhin bestehen

Häusliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen in der Pandemie

Mit dem Ziel, die häusliche Versorgung pflegebedürftiger Menschen auch während der Corona-Pandemie sowohl zu verbessern, als auch zu erleichtern, hat die Landesregierun im April 2020 einen ersten Entwurf der Verordnung zur Änderung der Anerkennungs- und Förderungsverordnung beschlossen.
Nun wurde die Verordnung in einer zweiten Überarbeitung an die aktuelle Lage der Corona-Pandemie angepasst, wodurch hauswirtschaftliche Unterstützungen und individuelle Hilfen im Alltag, ohne Kontakt zu der anspruchsberechtigten Person, erbracht werden können. Dies soll vor allem einer angemessenen Aufrechterhaltung der häuslichen Versorgung pflegebedürftiger Menschen dienen. Zu diesen „kontaktlosen Leistungen“ können zum Beispiel das Besorgen von Einkäufen, die Anlieferung von warmen Speisen oder die Organisation notwendiger Arztkontakte gehören.

Ebenso bedarf es während der Corona-Pandemie keines Nachweises einer geeigneten Qualifikation für die Anerkennung nachbarschaftlicher Hilfen.

Diese besonderen Veränderungen sollen bis Ende März 2021 bestehen, bis die bundesweite Corona-Epidemie in Deutschland offiziell aufgehoben wurde.

Bild: © PantherMedia /Graham Oliver

Ihre Pflegeberatung auf einen Blick.

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