Leben. Wohnen. Vorsorgen.

Mit dem Pflegeportal gibt Ihnen die Pflegeberatung der Stadt Bielefeld wichtige Informationen und Antworten rund um die Themen Leben und Wohnen im Alter.

Reha: Erleichterungen für pflegende Angehörige

Der Anspruch auf stationäre Rehabilitation für pflegende Angehörige wird ausgeweitet.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) - das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen-hat bedeutende Versorgungs-Beschlüsse gefasst.
So soll beispielsweise eine schnellere Reha-Verordnung für pflegende Angehörige möglich sein.
Für pflegende Angehörige, die eine Reha benötigen, entfällt künftig das Prinzip einer gestuften Versorgung „ambulant vor stationär“. Dazu hat der Ausschuss seine Rehabilitations-Richtlinie angepasst, ausschlaggebend dafür war auch hier eine Regelung im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG). Der Anspruch auf die stationäre Reha besteht auch dann, wenn rein medizinisch betrachtet eine ambulante Maßnahme ausreichen würde. Gleichzeitig kann auch der oder die Pflegebedürftige für den Zeitraum der Rehabilitation in der Klinik versorgt werden.
Die Beschlüsse treten nach Nichtbeanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Weitere Informationen zu allen aktuellen Beschlüssen unter: https://www.g-ba.de/richtlinien/23/

Bildquelle: © PantherMedia/ Sonja Wietzel-Winker

Weitere Entlastungsmöglichkeit für Angehörige

Angehörigenentlastungsgesetz vom Bundestag beschlossen

Am 29.11.2019 hat der Bundesrat dem „Angehörigen Entlastungsgesetz“ zugestimmt. Das Gesetz wird zum 01.01.2020 in Kraft treten. Unterhaltsverpflichtete Angehörige von Pflegebedürftigen und Empfänger*innen von Eingliederungshilfe sollen durch das neue Gesetz entlastet werden.
Ein Beitrag zu den Pflegekosten muss demnach zukünftig erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von über 100.000 € geleistet werden. Darüber hinaus soll die „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ für Menschen mit Behinderungen weiter bestehen und das „Budget für Ausbildung“ soll in Anspruch genommen werden können.
Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

Foto: © panthermedia.net / Yangfei Wu

PflegeStützPunkt mobil

Wir kommen in Ihren Stadtteil!

Was tun, wenn man im Alter oder aus gesundheitlichen Gründen auf Hilfe angewiesen ist? Wie kann ich mich als Angehörige oder gar Pflegebedürftige im Dschungel von Gesetzen und Pflegeleistungen zurecht finden?
Der PflegeStützPunkt mobil kommt zu Ihnen in den Stadtteil und informiert zu unterschiedlichsten Pflegethemen. Unser „Vortragskoffer“ enthält neben Flyern und Ratgebern Antworten auf Ihre Fragen rund um die Themen Pflege, Behinderung, Wohnen und Alter. Wir sprechen mit Ihnen auch gerne ein individuelles Thema ab. Im Anschluss an den Vortrag stehen wir gerne Rede und Antwort. Auch Einzelberatungen sind möglich.
Ist Ihr Interesse geweckt? Sind Sie eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren oder eine Selbsthilfegruppe, die für die Zukunft in Sachen Pflege und Wohnen im Alter vorsorgen möchte? Oder sind Sie ein Verein oder Betrieb, dessen Mitglieder oder Beschäftigte Informationen wünschen?
Dann wenden Sie sich gerne an uns und vereinbaren Sie einen Termin:

Stadt Bielefeld
Amt für Soziale Leistungen, - Sozialamt
Zentrale Beratungsstelle für Senioren und Menschen mit Behinderung
Telefon 0521/ 51-2563 oder 51-5051.
Der Vortrag und die Beratung sind kostenfrei und trägerunabhängig.

Ihre Pflegeberatung auf einen Blick.

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